Kongressprogramm Freiburg 2012

 

Kongressprogramm Deutscher Homöopathie-Kongress 2012

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Hahnemanns Theorie und Praxis und das moderne Erkenntnisproblem

Vortrag von Dr. Dr. Josef M. Schmidt

 

Abstract

Hahnemanns Anspruch, durch „vorurteilsloses“ Beobachten und Nachdenken seine neue Heilmethode entdeckt, erfolgreich praktiziert und weiterentwickelt zu haben, wird in der neueren Wissenschaftstheorie gerne als naiver Realismus kritisiert. Hinterfragt man allerdings die Geschichte und Herkunft des modernen Subjekts, seines prekären Welt- und Selbstverständnisses und des damit verbundenen Erkenntnisproblems, das erst den wissenschaftlichen Skeptizismus auf den Plan gerufen hat, erscheint die Kritik an Hahnemanns traditioneller Position wesentlich weniger zwingend. Angesichts neuerer Einsichten der Medizintheorie und einer explizit kognitionsbasierten Medizin stellt Hahnemanns selbstbewusster Standpunkt vielmehr heute noch eine Herausforderung der modernen evidenzbasierten Medizin dar.

Vita

PD Dr. med. Dr. phil. Josef M. Schmidt

  • Josef M. SchmidtFacharzt für Allgemeinmedizin / Homöopathie und Privatdozent für Geschichte der Medizin an der Universität München.
  • 1991–1992 Research Associate an der University of California, San Francisco.
  • 1992–2005 Lehrbeauftragter für Geschichte der Homöopathie an der Universität München.
  • 1993 Professor Alfons Stiegele Forschungspreis für Homöopathie.
  • 1995–2001 Studienkoordinator und Prüfarzt am Krankenhaus für Naturheilweisen in München.
  • 2005 Habilitation für Geschichte der Medizin.
  • Textkritische Bearbeitungen von Hahnemanns „Organon der Heilkunst“, Grundlagenwerk zu Hahnemanns philosophischen Vorstellungen (1990), Taschenatlas Homöopathie in Wort und Bild (2001) und viele andere Werke.


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